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Was kostet ein Imagefilm? Preise und Faktoren

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Die kurze Antwort

Einen Pauschalpreis nennen wir bewusst nicht, weil kein Dreh dem anderen gleicht: Bei uns ist der Drehtag die Rechengröße, dazu kommen Stunden für Konzept und Schnitt. Am deutschen Markt liegen Imagefilme laut mehreren Preislisten (Stand August 2026) zwischen rund 1.000 Euro für einen einfachen Ein-Personen-Dreh und über 50.000 Euro für aufwendige Kampagnenfilme. Wo euer Film am Ende landet, hängt vom Aufwand ab und davon, ob es ein einmaliges Projekt oder eine laufende Betreuung wird.

Was den Preis eines Imagefilms bestimmt

Es gibt keinen Listenpreis für Imagefilme, weil kein Film dem anderen gleicht. Der Aufwand entsteht aus einer Handvoll Stellschrauben, die sich gegenseitig beeinflussen. Wer diese Faktoren kennt, kann ein Angebot einordnen und merkt schnell, ob es zum eigenen Vorhaben passt. Das gilt für eine Tischlerei in Weißensee genauso wie für ein Softwareunternehmen am Rosenthaler Platz: Beide zahlen für denselben Aufwand denselben Rechenweg, nicht für die Branche. Einen Überblick über alle Bewegtbild-Formate gibt der Ratgeber-Cluster zu Video-Marketing.

Drehtage und Vorbereitung

Jeder Drehtag bindet das komplette Team und die Technik. Er ist der größte einzelne Kostenblock. Genauso zählt die Vorbereitung: Konzept, Drehbuch und ein realistischer Drehplan sorgen dafür, dass am Set keine teure Zeit verloren geht. Ein gut vorbereiteter Drehtag ist günstiger als zwei schlecht geplante.

Team und Ausstattung

Kamera, Licht, Ton und Regie können in einer Person zusammenlaufen oder auf mehrere Gewerke verteilt sein. Mehr Rollen bedeuten mehr Qualität an schwierigen Sets, aber auch höhere Tagessätze. Spezialtechnik wie Drohne, Gimbal oder aufwendiges Licht kommt nur dazu, wenn das Konzept sie wirklich braucht.

Postproduktion

Nach dem Dreh entscheidet die Postproduktion über einen großen Teil des Ergebnisses: Schnitt, Farbkorrektur, Sounddesign und optional Motion Graphics oder Untertitel. Der Umfang lässt sich vorab festlegen: etwa wie viele Schnittfassungen, Sprachfassungen oder Social-Formate ihr braucht. Genau hier entsteht der Mehrwert, aus einem Dreh mehrere Formate abzuleiten, etwa ein eigenständiges Produktvideo für ein konkretes Angebot.

Zeitplan bis zur Veröffentlichung

Ein grober Richtwert hilft bei der Planung: DIE FILMAGENTUR nennt auf ihrer Preisseite einen Rohschnitt meist innerhalb von 7 Werktagen nach dem Dreh, die Veröffentlichung folgt häufig 2 bis 4 Wochen später (diefilmagentur.de, Stand August 2026). Das ist eine Orientierung aus dem Markt, kein festes Versprechen, denn Umfang und Korrekturschleifen wirken auf jeden Zeitplan zurück.

Wie wir bei null3null rechnen

Einen Pauschalpreis nennen wir bewusst nicht, weil er den tatsächlichen Aufwand verschleiert. Stattdessen ist der Drehtag unsere Rechengröße, dazu kommen Stunden für Konzept und für den Schnitt. So seht ihr genau, wofür ihr zahlt, statt ein Paket zu kaufen, in dem sich Drehtag, Konzeption und Postproduktion nicht mehr auseinanderhalten lassen.

Bewegtbild ist unser Kerngeschäft: Öykü und Nils stehen selbst am Set und sitzen selbst am Schnittplatz, nichts wird extern zugekauft. Deshalb entfällt der Aufschlag, den eine Produktion einpreist, wenn sie Kamera-Teams oder Schnitt zukauft und die Marge weiterreicht.

Innerhalb Berlins kommen bei uns keine Anfahrts- oder Übernachtungskosten dazu. Und bevor irgendetwas beginnt, stehen Umfang und Preis schriftlich im Angebot, besprochen im kostenlosen Erstgespräch von 45 Minuten, nicht nachgereicht nach dem Dreh.

Wo euer Film am Ende landet, hängt vom Aufwand ab und davon, ob es bei einem einmaligen Imagefilm bleibt oder eine laufende Betreuung folgt: Wer die aus dem Dreh entstandenen Clips regelmäßig auf den Kanälen bespielen lässt, zahlt die Betreuung im festen Monatspreis, nicht pro einzelnem Video.

Einmaliges Projekt oder laufende Betreuung?

Manche Unternehmen brauchen einen Imagefilm für einen einzelnen Anlass: eine neue Website, eine Bewerberkampagne, ein Jubiläum. Andere posten die daraus geschnittenen Clips über Monate hinweg auf ihren Kanälen und wollen, dass regelmäßig neues Material entsteht. Beides ist möglich, der Unterschied liegt darin, wie der Preis anschließend läuft.

Bei Anbietern, die eine laufende Betreuung verkaufen, ist eine Mindestlaufzeit von sechs oder zwölf Monaten mit Kündigungsfrist üblich, teils zusätzlich eine einmalige Einrichtungsgebühr (laut den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Preisseiten mehrerer Agenturen, Stand August 2026). Für euch bedeutet das: Ihr bindet euch, bevor ihr wisst, ob die Zusammenarbeit zu eurem Alltag passt.

Bei uns gilt: Mindestlaufzeit ein Monat, danach monatlich kündbar. Es gibt keine Setup-, Onboarding- oder Einrichtungsgebühr. Der Einstieg läuft über ein Initialprojekt, oft genau der Imagefilm: der erste Content-Batch und die erste gemeinsame Filmvision, bevor der Retainer beginnt. So seht ihr vor der Bindung, ob wir in dieselbe Richtung denken, und die aus dem Dreh entstandenen Clips fließen direkt in die Betreuung danach.

Was ein Imagefilm am Markt kostet

Ein Blick auf vier deutsche Preislisten zeigt, wie breit die Spanne ist und woran sie vor allem hängt: an der Zahl der Drehtage. Die folgende Tabelle fasst die Angaben zusammen.

QuelleKurzer, einfacher DrehAufwendigerer Dreh
DIE FILMAGENTUR (Berlin), diefilmagentur.debis 8.500 € bei einem kurzen Drehtagab 8.500 € bei 1 bis 3 Drehtagen mit Konzeption, um 30.000 € ab 4 Drehtagen mit Schauspiel oder Animation
PAKU Media (Bielefeld), pakumedia.de2.000 bis 5.000 € für einen einfachen Dreh an einem Tag5.000 bis 15.000 € im Standard-Paket, 15.000 bis über 50.000 € im Premium-Paket
Light Hunters (Frankfurt/Würzburg), light-hunters.com2.500 bis 5.000 € für 1 bis 2 Minuten5.000 bis 10.000 € für 2 bis 3 Minuten, ab 10.000 bis 15.000 € für eine Kampagne von 3 bis 5 Minuten
i-motion.tv (Düsseldorf)1.000 bis 2.000 € für eine Ein-Personen-Produktion bis zu einem Drehtag5.000 bis 20.000 € mit Film-Crew bis zu drei Drehtagen, ab 20.000 € High-End
Marktspannen für Imagefilme bei vier deutschen Anbietern (Stand August 2026)

Auffällig: Alle vier bestimmen den Preis über die Zahl der Drehtage, bündeln darin aber Konzeption und Schnitt, sodass der Drehtag selbst nicht mehr sichtbar ist. Weil wir den Drehtag offen ausweisen und nichts zukaufen, liegt ein Ein-Drehtag-Film bei uns unter dem, was diese Pakete allein für einen Drehtag aufrufen.

Warum die Preise so weit auseinanderliegen

Ein Blick in die Tabelle erklärt auch, warum die Spannen so groß sind. i-motion.tv trennt explizit zwischen einer Ein-Personen-Produktion und einer vollen Film-Crew, PAKU Media zwischen einem einfachen Dreh und einem Premium-Paket mit mehreren Gewerken. Wer nur eine Person mit Kamera bucht, zahlt naturgemäß weniger als ein Team aus Kamera, Licht, Ton und Regie, trägt an einem anspruchsvollen Set dafür auch mehr Risiko allein. Bei größeren Werbeagenturen kommt oft eine weitere Stufe dazu: Die Produktion selbst wird zugekauft und mit einer Marge weitergereicht, weil die Agentur keine eigene Kamera hat. Diese Beobachtung machen Öykü und Nils aus ihrer eigenen Zeit in Marketing-Teams, nicht als Marktzahl: Wer den Dreh selbst im Haus hat, muss diese Stufe nicht einpreisen.

Tagessätze für Team und Schnitt

Wie sich ein Drehtag selbst zusammensetzt, zeigen die Honorarempfehlungen der Branche. Der BVFK, der Verband der Fernsehkameraleute, nennt für 2026 Mindesthonorare von 527 bis 993 € je Tag, je nachdem ob eine Kamera- oder eine EB-Position gefragt ist. havelmond.film, eine Produktion aus Berlin und Brandenburg, kalkuliert für ein Drei-Personen-Team 2.890 € netto am ersten Drehtag, 2.400 € an weiteren Tagen, dazu 720 € je Schnitt-Tag, mit der Faustregel, dass etwa zwei Schnitt-Tage auf einen Drehtag kommen. Das erklärt, warum die Postproduktion oft der größere Posten ist, nicht der Dreh selbst.

Was oft nicht im Angebot steht

Viele Angebote lassen offen, was zusätzlich anfällt: Musiklizenzen, Sprecher:innen-Honorare oder Fahrten außerhalb der Stadt. Bei uns gehen solche Fremdkosten eins zu eins durch, ohne Aufschlag oben drauf, und innerhalb Berlins fallen ohnehin keine Anfahrts- oder Übernachtungskosten an. Fragt im Angebot gezielt nach, was als Fremdkosten separat berechnet wird und was bereits im Preis steckt.

Kostenfaktoren im Überblick

Die folgende Tabelle fasst zusammen, welche Faktoren den Preis eines Imagefilms nach oben oder unten bewegen und worauf ihr achten könnt, um das Budget sinnvoll einzusetzen. Einen Vergleich mit unseren anderen Formaten findet ihr in der Leistungsübersicht.

FaktorWirkung auf den PreisWorauf achten
DrehtageJeder zusätzliche Tag erhöht Team- und LocationkostenRealistisch planen statt Puffer-Tage einkalkulieren
TeamgrößeMehr Gewerke bedeuten höhere TagessätzeNur die Rollen buchen, die der Film wirklich braucht
DrehorteMehrere Orte bedeuten Auf-/Abbau und FahrtenMotive bündeln, möglichst an einem Ort drehen
AusstattungDrohne, Gimbal oder Speziallicht kosten extraTechnik am Konzept ausrichten, nicht am Maximum
PostproduktionSchnitt, Color, Sound und Motion Graphics treiben den AufwandUmfang vorab festlegen: Versionen und Sprachfassungen
Kostenfaktoren eines Imagefilms und ihre Wirkung auf den Preis

Woran ihr einen fairen Preis erkennt

Ein faires Angebot benennt, was enthalten ist und was nicht: Zahl der Drehtage, Team, Anzahl der fertigen Fassungen und Nutzungsrechte. Auffällig günstige Pauschalen sparen meist dort, wo Qualität entsteht: an Vorbereitung oder Postproduktion. Umgekehrt ist teuer nicht automatisch gut: wichtig ist, dass der Preis zum konkreten Ziel passt.

Achtet im Angebot außerdem darauf, wie Nutzungsrechte und der Umgang mit dem Rohmaterial geregelt sind. Manche Filmproduktionen räumen Nutzungsrechte nur in einem bestimmten zeitlichen und räumlichen Rahmen ein oder behalten das Rohmaterial als Eigentum, das sich bei Bedarf zusätzlich erwerben lässt, laut den Nutzungsbedingungen mancher Anbieter (Stand August 2026). Bei uns liegen die Nutzungsrechte ohne zeitliche und räumliche Begrenzung bei euch, und ihr bekommt die fertigen Filme in allen vereinbarten Formaten. Das Rohmaterial bleibt wie bei den meisten Produktionen bei uns; wer es braucht, bekommt von uns ein gesondertes Angebot. Einen Eindruck von unserer Bildsprache bekommt ihr in den Referenzen.

Wie ihr Budget spart, ohne Qualität zu verlieren

  • Drehorte bündeln, damit ein Drehtag reicht statt zwei.
  • Aus einem Dreh mehrere Formate ableiten: Hauptfilm plus kurze Social-Schnitte.
  • Umfang der Postproduktion klar festlegen, statt offene Schleifen zu lassen.
  • Klar priorisieren, welche Botschaft der Film transportieren muss.

Wer mehr über unsere Arbeitsweise erfahren möchte, wird auf der Seite Über uns fündig. Wie oft ihr die aus dem Dreh entstandenen Clips anschließend posten solltet, erklären wir im Artikel Wie oft solltet ihr posten?. Wenn ihr noch unsicher seid, ob überhaupt ein Imagefilm das richtige Format ist, hilft Imagefilm, Produktvideo oder Eventfilm: welcher Film passt zu eurem Unternehmen? beim Einordnen, und warum Bewegtbild auf Website und Social Media überhaupt den Unterschied macht, steht in diesem Artikel.

Häufige Fragen

Häufig gefragt

Was kostet ein Imagefilm ungefähr?

Eine pauschale Zahl gibt es bei uns bewusst nicht: Wir rechnen den Drehtag als Grundgröße, dazu Stunden für Konzept und Schnitt. Am deutschen Markt liegen Imagefilme laut mehreren Preislisten (Stand August 2026) zwischen rund 1.000 Euro für einen einfachen Ein-Personen-Dreh und über 50.000 Euro für aufwendige Kampagnenfilme. Wo euer Imagefilm landet, klärt am schnellsten ein kurzes Erstgespräch.

Warum gibt es keine festen Pauschalpreise für Imagefilme?

Weil kein Film dem anderen gleicht: Ein halber Drehtag an einem Ort ist etwas völlig anderes als drei Tage an mehreren Locations mit großem Team. Eine Pauschale würde entweder überteuern oder an der Qualität sparen. Deshalb entsteht der Preis immer aus dem konkreten Umfang.

Was ist der Unterschied zwischen Imagefilm und Produktvideo?

Ein Imagefilm erzählt das Unternehmen als Ganzes: Werte, Menschen, Haltung. Ein Produktvideo erklärt ein konkretes Angebot und seinen Nutzen. Viele Unternehmen starten mit dem Imagefilm als Fundament und leiten daraus später spezifische Produktvideos ab. Mehr zur Formatwahl steht in Imagefilm, Produktvideo oder Eventfilm: welcher Film passt zu eurem Unternehmen?.

Wie lange dauert die Produktion eines Imagefilms?

Von der ersten Idee bis zum fertigen Film sind je nach Umfang meist einige Wochen realistisch: Konzept und Planung, der eigentliche Dreh an einem oder wenigen Tagen und danach die Postproduktion. Ein enger Zeitplan ist möglich, geht aber oft zulasten der Vorbereitung.

Was kostet ein kurzer Imagefilm?

Ein Dreh an einem Tag markiert am Markt das untere Ende der Spanne: i-motion.tv nennt 1.000 bis 2.000 € für eine Ein-Personen-Produktion, PAKU Media 2.000 bis 5.000 € für einen einfachen Dreh (beide Stand August 2026). Bei uns entsteht der Preis genauso aus dem tatsächlichen Aufwand: ein Drehtag plus die Stunden für Konzept und Schnitt, ohne Paketaufschlag, weil nichts zugekauft wird.

Was kostet ein Imagefilm pro Minute?

Pro Minute ist die falsche Rechengröße, weil sie Aufwand mit Länge verwechselt: Eine ruhige Minute im Büro kostet weniger Arbeit als eine bewegte Minute mit mehreren Locations und Schauspiel. Light Hunters rechnet trotzdem mit 800 bis 2.500 € je fertiger Minute Schnitt (light-hunters.com, Stand August 2026). Bei uns folgt die Länge dem Inhalt, der Preis dem Drehaufwand, nicht der Zahl der Sekunden im fertigen Film.

Lohnt sich ein Imagefilm auch für kleine Unternehmen?

Ja, gerade kleinere Unternehmen, die über persönlichen Kontakt überzeugen, profitieren davon, wenn ein Film diese Nähe online herstellt. Der Umfang lässt sich am Budget ausrichten: ein fokussierter Dreh an einem Tag liefert bereits einen starken Hauptfilm plus Social-Schnitte.

Was braucht ihr von uns für ein belastbares Angebot?

Das Ziel des Films (wofür und für wen), eine grobe Vorstellung von Umfang und Drehorten sowie euren zeitlichen Rahmen. Damit ordnen wir Drehtage, Team und Postproduktion ein und nennen eine belastbare Spanne. Am schnellsten geht das über eine kurze Anfrage.

Passende Leistung

Bereit für euren eigenen Imagefilm?

Statt Pauschalen bekommt ihr bei uns ein Angebot, das zu Ziel und Umfang passt, inklusive Social-Schnittfassungen aus demselben Dreh. Seht euch die Leistung an oder fragt unverbindlich an.

Nils Grinbergs, Mitgründer & Geschäftsführer

Autor:in

Von Nils Grinbergs

Mitgründer & Geschäftsführer

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Aktualisiert am 26. August 2026